Was wir tun.

Im Foyer leben 15 Jugendliche beiderlei Geschlechts. Die Entwicklung altersentsprechender Kompetenzen im Bereich Alltagsbewältigung ist das Hauptziel. Durch eine gezielte Entlastung im Hauswirtschaftsbereich und durch Hausaufgabenbegleitung wird der Fokus auf die Schule und Berufsausbildung gelegt. Schule, Lehre oder Attestlehre werden extern absolviert, somit erreichen wir eine bestmögliche Integration. Die Jugendlichen werden sowohl individuell als auch in der Gruppe rund um die Uhr begleitet.

Für wen wir es tun.

Jugendliche ab 14 Jahre, die für ihr Heranreifen eine neue Umgebung brauchen. Sie haben die Bereitschaft, in einer grossen Gruppe zu leben und unsere Rahmenbedingungen einzuhalten und zu akzeptieren.

Wie wir es tun.

Die Analyse der Kompetenzen zeigt, welche Ziele zu erreichen sind. Die Alltagsstrukturen, das Begleiten bei schulischen und beruflichen Aufgaben, die Freizeitgestaltung, die Unterstützung bei der Finanzplanung und der regelmässige Austausch mit den Eltern und der/dem CasemanagerIn unterstützen die Zielerreichung.

Wie das Zuhause aussieht.

Die Jugendlichen wohnen in einem grosszügigen Stadthaus in Einzelzimmern. Wohnzimmer, Küche, Werkraum, Billard-/Computerraum, Fitnessraum und der grosse Garten werden gemeinsam genutzt.

Wie wir beginnen.

Nach einem ersten, meist telefonischen Kontakt mit der Gesamtleitung oder mit der Teamleitung des Foyers erfolgt das erste Gespräch. Daran nehmen die/der Jugendliche, die Eltern oder gesetzlichen Vertreter, die/der CasemanagerIn, die/der GruppenleiterIn teil. Der nächste Schritt ist das Schnuppern, dessen Länge individuell geregelt wird. In einem zweiten Gespräch werden Ziele und Dauer des Aufenthalts schriftlich geregelt.
Formale Kriterien:

  1. Das Anmeldeformular liegt vor.
  2. Die Kostengutsprache liegt vor.
  3. Die Platzierungsvereinbarung ist unterzeichnet.

Wie lange es dauern kann.

Regelmässige Verlaufsgespräche dienen dazu, den Reifungsprozess und die dazugehörigen Ziele zu überprüfen und Teilziele neu festzulegen.

Wie wir abschliessen.

Der Zeitpunkt des Austritts ist von den persönlichen Entwicklungsschritten abhängig. Der Austritt erfolgt immer in Zusammenarbeit mit der/dem Jugendlichen, den Eltern, der/dem CasemanagerIn.

Wie Sie mit uns in Kontakt kommen.

Das Foyer Obstgarten gehört zum Obstgarten, liegt jedoch örtlich getrennt am Obstgartensteig 2, 8006 Zürich, Telefon +41 (0)44 362 26 59 oder +41 (0)44 368 50 60. Sie gelangen an uns über eine Fachstelle wie Jugendsekretariat, Sozialzentrum, Amtsvormundschaft, Jugendanwaltschaft usw. oder direkt.
Kontaktaufnahme Foyer Obstgarten

Was es kostet.

Die Kosten werden gemäss den kantonalen Richtlinien geregelt; zusätzlich Nebenkosten.